Zenoten / Cenotes

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Zenoten

Philipp: Danke für deinen Kommentar. Ich habe for ein paar Tagen ein Gerät namens “Spot” bestellt und wenn alles nach Plan verläuft wird ein online tracking möglich sein. Der Hauptgrund ist jedoch so etwas wie eine EPIRB (Emergency Position-Indicating Radio Beacon) zu haben, aber mit Spot kann man auch vordefinierte Textnachrichten an ein paar ausgewählte Empfänger schicken. So wie “Hallo, alles in Ordnung” oder “Bitte schickt Schweizer Schokolade”.

Wie die Zeit verrinnt. Schon wieder ist mehr als eine Woche vergangen. Irgendwie habe ich das Gefühl nichts gemacht zu haben obwohl das ich eigentlich dauerbeschäftigt bin. Die Cruisinggemeinschaft Isla Mujeres hat sich weiter gelichtet. Zeit verbracht habe ich mit Arbeit auf dem Schiff, Schnorcheln, Fischen, Fussballschauen und dann gings noch für einen Tag zum Tauchen nach Playa del Carmen.

Gefischt habe ich mit einer Kollegin vom Dinghi aus. Wir sind den Mangroven entlang gefahren und haben einen Köder geschleppt. In ca. 1h haben wir zwei kleine Barracudas, einen halben und zwei in essgrösse gefangen. Die kleinen wurden zurückgesetzt. Der halbe wäre vermutlich genug gross zum Essen gewesen aber ein grösserer Barracuda war schneller und hat abgebissen. Die zwei anderen haben wir filetiert, in kleine Stücke geschnitten und fritiert. Barracuda Nuggets statt Chicken Nuggets. Es war lecker und zu dritt konnten wir mehr als einmal davon satt werden. Eine Erlaubnis zum Fischen benötigt man nicht, solange es für den Eigengebrauch ist.

Tauchen.
Endlch. Was ich eigentlich schon in Florida gerne gemacht hätte hat sich sehr lange verschoben. Nun habe ich mir aber einen Tauchtag in den Zenoten gegönnt. In dieser Gegend in Mexiko gibt es keine Flüsse da alles unterirdisch verläuft. Immer wieder gibt es Orte wo der Boden über diesem unterirdischen Wasser eingebrochen ist und als Eintritt dient. Diese Öffnungen sind die Zenoten. Das Wasser dort ist glasklar und die ersten ca. 10 Meter oder etwas mehr sind Süsswasser. In vielen Zenoten kann man Schnorcheln gehen und man sieht viele kleine Fische. Den spektakulären Teil erlebt man aber beim Tauchen. Es gibt sehr viele verschiedene Höhlen und Gänge. Teilweise gelangt man unteridisch auch zu anderen Zenoten welche von oben her aber nicht zugänglich sind. Der Lichteinfall in diesem glasklaren Wasser ist atemberaubend, ebenso die Gesteinsformationen und die Trennung vom Salz und Süsswasser. Wir waren die ersten beim Morgentauchgang und da war noch nichts vermischt. Diese Linie zwischen Salz- und Süsswasser sieht aus wie die Wasseroberfläche, eine schöne Trennung von Medien unterschiedlicher Dichte, aber man kann hindurchschwimmen. Wenn man jedoch zu wild paddelt oder direkt hinter dem Tauchbuddy schwimmt kann man kurzzeitig nichts mehr scharf sehen da die Vermischung das Wasser “verschwommen” erscheinen lässt.
Das Erlebnis in den Zenoten zu Tauchen lässt sich am besten mit einer schönen Höhle vergleichen aber man muss keinem Pfad folgen sondern schwebt hindurch. Man bewegt sich frei darin, hoch/runter und in alle Ecken. Die Limiten kommen von einem selber. Sei es durch fehlende Tauchausbildung um tiefer in die Höhlen zu gehen oder ob man irgendwo hindurch passt beziehunsweise nicht passt. Ungefährlich ist der Spass nicht, aber beim Tauchen allgemein gibt es ja relativ strenge Richtlinien mit viel Marge und in den Zenoten gibt es noch speziellere Vorsichtsmassnahmen.
Wenn ich nicht schon Tauchen würde, dann wäre der Besuch der Zenoten ein Grund anzufangen. Vielleicht sagt euch ja der Begriff “Fisch-Spa”etwas. Das sind spezielle Fische welche eine Art Wellness für die Füsse machen. Man kann dafür bezahlen um die Füsse in einen Glaskasten baumeln zu lassen oder man trifft sie auch beim Tauchen in den Zenoten an. Auf alle Fälle fühlt es sich lustig an. Leider kann ich die Schönheit der Zenoten nicht mit Unterwasserbilder unterstreichen, aber es lohnt sich per Google nach ein paar Bildern zu suchen. Abgesehen davon dass ich Nicole kennengelernt habe, dem Segeln und dem eigenen Boot ist dies bis jetzt ganz klar DER Höhepunkt der Reise und ich empfehle diese Erfahrung unbedingt weiter! Schnorcheln mit Seekühen und Walhaien war super, aber nicht zu vergleichen.

Nun geniesse ich noch die letzten Tage alleine und mache langsam das Schiff seeklar damit wir bereit sind wenn Claudine und Mike nächsten Mittwoch hier auf der Isla eintreffen werden. Ab und zu schaue ich mir auch die Fussball WM an und verfolge natürlich auch Wimbledon. Go Roger!

Cenotes

Philipp: Thank you for your comment. I just ordered a device called “Spot” and if everything works as planned I will be able to track the sailing online. The main reason is that I can use it in an emergency situation, similar to an EPIRB (Emergency Position-Indicating Radio Beacon), but it also allows you to send predefined text messages like: “Hello, everything is fine” or “Please send us Swiss chocolate” to a few predefined numbers by satellite.

Time is flying. Pretty quick more than a week went by since the last post. I kind of got the feeling that I was not doing much but I’m occupied all the time. The cruising community here in Isla Mujeres became smaller and I spent time with fishing, snorkeling, watching football (or soccer for the americans) and working on the boat. I also went to Playa del Carmen for a day of diving.

We went fishing with a friend with my dinghi. By cruising along the mangroves we trailed our bait and got 4.5 barracudas in as little as an hour. 2 of them were babies, so we put them back, one was only half because a bigger barracuda was faster than we were and took a bite, while the 2 last ones were a nice eating size. I learned how to filet the fish, then we cut them in small pieces and fried them. Barracuda nuggets instead of chicken nuggets. It was more than one meal for three of us. As long as you fish for your own cooking you do not need a permit but the locals won’t like if you try to sell your fish.

Diving.
Finally. I hoped to do it in Florida but unfortunately never did it. Eventually I indulged myself with a diving day in the cenotes. In this area of Mexico there are no rivers because the waterflow is subterranean. Here and there the ground fell in above that underground water which lead to an entrance to that system, and those entrances are called cenotes. The water there is crystal clear and a little more than the first 10 meters (30 feet) are fresh water. In some cenotes you can go snorkeling and see a lot of little fish. Although, to experience the spectacular part you have to go diving. There are a lot of caves and caverns. Sometimes you can dive along a tunnel to get to another cenote which is not always reachable from above. The sunlight entering the caverns and the clear water create a marvellous lightshow. The different rock formations with stalactites and stalagmites are gorgeous and the separation between the fresh and salty water is impressive. On the morning dive we were the first ones to enter and there was a clear division between the two layers of water. It looks like the surface of the water, but you can swim through it. Paddling to hard or swimming directly behind your diving buddy leads to a blurry vision because the water mixes. You can also feel that the salt water, which is the deeper layer, is a couple degrees warmer.
The experience of diving in the cenotes is comparable to a beautiful cave, but you do not have to follow a path for you can float through it. You can move freely, up / down and into every corner. The limits are set by oneself. It could be the limited training which does not allow to go to deep into the caverns or the size of your body, not permitting to go into every crack. I think that the cenotes are not unperilous but like diving in general there are a lot of safety rules with enough margin and the cavern diving has some additional rules.
If I would not be diving yet, the cenotes would be a reason to start with it. Maybe you ever heard of something called “Fish-Spa”; those are a special kind of fish which do some wellness treatment to your feet. One can go and pay to dangle your feet in a glassbox or you can meet them in the cenotes. It feels funny when they suck on your skin. Unfortunately I can not emphasize the beauty of the cenotes with pictures but its worth to spend a couple minutes googling for pictures. Beside meeting Nicole, sailing and becoming an owner of a sailbot this is clearly THE highlight of this journey so far and I recommend this experience to everyone. Snorkeling with manatees and whalesharks was great, but no match.

Now I’m enjoying my last days alone and I’m preparing the boat to move on. Claudine and Mike are expected to arrive next wednesday on the Isla. If I have time I watch the next football games and of course I follow Wimbledon. Go Roger!

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2 Antworten auf Zenoten / Cenotes

  1. Nicole sagt:

    mmmmmmh jammy diese Barracuda Nuggets will ich bei unserem Besuch dann auch auf dem Teller haben :-) Viel Spass mit deinem neuen Besuch

  2. Philipp sagt:

    Cool, dann bin ich mal gespannt. Eine EPIRB hast noch nicht? Denke ich macht schon Sinn… Gruss und weiterhin gute Reise!