Boobs and Balls

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Nicole: Der einzige Weg um diese Barracuda Nuggets zu probieren ist herzukommen…

Philipp: Doch, die EPIRB ist natürlich dabei. Tracking wird ab morgen ausprobiert.

Im folgenden findet Ihr einen Gastbeitrag von Mike, er ist aus Kalifornien und ist hergekommen um bei der Überführung von Isla Mujeres, Mexiko nach Rio Dulce, Guatemala mitzuhelfen. Es war nicht ganz einfach seinen Text zu übersetzen, ich empfehle (falls verständlich) den originalen Text in Englisch zu lesen:

In Anbetracht der Tatsachen dass wir uns kennen und Patric weiss dass wir beide das Risiko mögen dachte ich nicht dass es ungewöhnlich ist als mich Patric fragte ob ich ein Teil seiner Crew werden wollte, um sein Schiff von der Isla Mujeres nach Guatemala zu bringen. Trotzdem hat er viel mehr zu verlieren, da es ja es ja sein Traum vom eigenen Segelschiff ist, den wir am Anfang der Hurricane Saison durch die wunderschöne aber auch grimmig unvorhersagbare karibische See segeln.

Patric sagte mir einst: “Ich gehe lieber alleine um andere nicht der Gefahr auszusetzen.” Und ich denke er hat Recht. Wir sind beides Reisende und seit unserer ersten gemeinsamen Reise in Zentralamerika vor 4 Jahren wissen wir dass man Leute treffen kann die beste Freunde werden, obwohl dass man sie erst nach Jahren, wenn überhaupt, wieder sehen wird. In dieser Gemeinschaft gibt es eine starke Verbundenheit, trotz der geographischen Grenzen.

Was ich mir bei Patrics Traum nicht vorstellen konnte: Wie kann man in Gesellschaft bleiben wenn die eigene Welt aus einer 11 Meter Segelyacht besteht? Während meiner Reisevorbereitung dachte ich mir immer, Patrics neues Leben, obwohl voll wilder Schönheit, muss doch einsam sein.

Seit ich bei Patric auf der “Southern Mist” bin haben wir jeden Tag in Gesellschaft anderer Cruiser verbracht. Leute wie er, die entschieden haben dass die Fallen des stationären Lebens bedrückender als die frühsommerlichen Stürme sind, dass ungeplante und überraschende Tage dem vorstädtischen immergleichen Trott vorzuziehen sind. Sie werden in ihrer weisen Entscheidung immer wieder bestätigt da es so viele gleichgesinnte gibt mit denen man ein Bier und eine Geschichte teilen kann. Und diese Kapitäns-Artgenossen sind nicht nur Einweg-Freunde sondern wettern zusammen Stürme in den selben Hurrican-Löchern ab, stehen einander für alle unterschiedlichen Probleme mit Rat zur Seite und haben ihre tägliche Kommunikation über UKW Funk.

“Tropical Fun.” “Minstrel.” “Destiny.” “Sunday Morning Jazz.”
Zeitweise mögen ganze Ozeane zwischen diesen Booten sein, aber ihre Gesellschaft zeichnet sich durch eine starke Verbundenheit aus und immer wieder finden sie den Weg zueinander.

-Michael Angelo Ruffino, July 17, 2014, Isla Mujeres, Mexico

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Nicole: The only way to try those Barracuda Nuggets is to come visit me…

Philipp: I do have an EPIRB. I’ll try the tracking with Spot, starting tomorrow.

This time you will find a guest entry written by Mike, a friend who came from California to help bringing the boat from Isla Mujeres, Mexico to Rio Dulce, Guatemala.

I didn’t think it was strange that Patric asked me to crew his trip to Guatemala from Isla Mujeres; given the context that we know each other, he knows we’re both risk-takers, however he has much more to lose given that it’s his dream of a sailboat that we’re taking right at the cusp of hurricane season through the heavenly beautiful, yet feriouciously unpredictable Caribbean Sea.

Patric once told me, “I always go alone, to spare others the danger,” and he’s right. He and I are travellers, and since our first journey through Central America, 4-years ago, we’ve both known that although the people you meet while on the road can be the closest of friends, it may be years, if ever, that you see each other again. Yet our community remains a tight one, despite geography’s regard for bounderies.

That was what struck me as the true cost of Patric’s dream: how can one have community when your whole world is a 36-ft sailboat? I couldn’t help but think as I prepared for my journey, that Patric’s new life, albeit wild with beauty, must be a lonely one.

In the six days since I joined Patric on the “Southern Mist,” we’ve spent every day in the company of Cruisers; people just like him, who have decided the trappings of a stationary life are far more burdensome than the storms of early summer, that mornings of no-warnings are preferrable to the suburban same-old, same-old. They rest assured that the decisions they’ve made are wise because they have so many others to share a beer and a story with. And these fellow captains are not just single-serving friends, but they weather storms together in the same hurricane holes, they advise each other on the solutions to the various problems that may occur, and they are even in daily communication via VHF radio.

“Tropical Fun.” “Minstrel.” “Destiny.” “Sunday Morning Jazz.” There may be entire oceans between these boats from time to time, but their community is a tight one, and they always find their way to one another again.

-Michael Angelo Ruffino, July 17, 2014, Isla Mujeres, Mexico

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