Rückblick Teil 3 / Review part 3


Thanks to Ka’imi for this picture in Jonesville Bight, Roatan

Land & Leute:
Dies spalte ich in 2. Zuerst die besuchten Länder:

USA: Es wurden viele Klischees erfüllt aber da gehe ich nicht weiter darauf ein. Dank dem Dollar und der Krise vor ein paar Jahren konnte ich günstig ein Schiff erwerben und mit der englischen Sprache war das auch nicht allzu schwierig. Ich war nur in Florida und wir haben nicht besonders viel Tourismus gemacht aber was wir gesehen haben war doch toll. Besonders die Natur in den Everglades hat uns beeindruckt. Unbeeindruckt habe ich Miami hinter mir gelassen. Nicht mein Ding.

Kuba: Toll das wir da waren, ein sehr interessantes Land und wir freuen uns auch schon dieses Jahr wieder hinzusegeln. Vom Seglerischen her war die Nordküste nicht einfach und soll im Vergleich zum Süden auch nicht besonders schön sein. Ob das stimmt sehen wir bald.

Mexiko: Wir waren im Yucatan und haben eigentlich nur Tourismus gesehen. Isla Mujeres ist sehr schön und das Tauchen in den Zenoten ist für mich immer noch ein Highlight soweit. Auch darauf freue ich mich dieses Jahr wieder.

Belize: Das Inland haben wir nicht gesehen, an der Küste nur Belize City und Placencia. Draussen am Riff haben wir mehrere Inseln besucht und es hat uns sehr gefallen. Jeden Abend alleine bei einer kleinen Insel zu ankern ist ein Geschenk. Die Menschen sind arm, die Preise hoch und dennoch sind sie sehr freundlich und scheinen glücklich.

Guatemala: Hier haben wir die ganze Palette gesehen. Vom Leben mit Einheimischen welche über dem Feuer kochen zu eher höherklassigen Reichen die Ferienwohnungen oder Yachten haben. Wir waren im Tourismusgebiet und verloren in einsamen Dörfern. Guatemala ist wunderschön und die Menschen die freundlichsten die mir in Zentralamerika begegnet sind.

Hier der zweite Teil von den Leuten welchen wir kennengelernt haben: Die Cruiser
Ein unglaublich hilfsbereites Volk. Der Grossteil sind Nord-Amerikaner, nicht weiter verwunderlich wenn man die geografische Nähe anschaut. Man trifft immer wieder auf Australier und aus Europa gibt es einige Schweden, Deutsche und doch viele Franzosen. Die letztgenannten waren leider ein paar mal herausragend im negativen Sinn und tendieren gerne dazu unter sich zu bleiben. Natürlich haben wir aber auch nette Franzosen getroffen.
Viele der Cruiser sind pensioniert oder frühpensioniert. Wir haben wirklich nur sehr wenige in unserem alter getroffen was sehr schade ist aber andererseits verständlich. Man kann ein paar Monate mit dem Rucksack unterwegs sein aber um sich ein Schiff zu kaufen ist das schlicht zu wenig Zeit. Vielfach werden wir von anderen Cruisern etwas genauer über Sicherheit und Ausrüstung ausgefragt da sich manche doch ein bisschen um uns Sorgen. Nicht wenige Mal wurde jedoch festgestellt das wir besser vorbereitet sind als sie es je waren..
Da wir in dieser Szene nun toll integriert sind und überall auf bekannte Schiffsnamen treffen ist es eine wahre Freude an einen neuen Ankerplatz zu kommen oder auch am morgen beim NW-Karibischen Netz einzuchecken und zu hören wie es den anderen geht. Diese Gemeinschaft ist grandios und ist hier draussen eine grosse Hilfe.

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Countries and people

I’m going to split this in two sections. First the countries we visited.

USA: A lot of the clichés were fulfilled but I’m not gonna talk further about that. Thanks to the Dollar and the crisis a couple years ago I was able to purchase my boat for a really goood price and with the english language it was not too hard for the paperwork. I’ve only been to Florida and we did not do to many touristy things but what we have seen was very nice. Especially the nature in the Everglades impressed us. One place that left me unimpressed was Miami. Simply not my thing.

Cuba: A really good experience, a very interesting country and we are looking forward to got there again. From a sailing point of view the north coast was not easy and what we heard it is not like the south coast which is supposed to be amazing. We will see soon if that is true.

Mexico: We were in the Yucatan area and only saw tourism. Isla Mujeres is very beautiful and diving in the Cenotes is still a highlight so far. I’m also looking forward to do this again.

Belize: We did not see the inland, only Belize City and Placencia on the coast. Outside on the reef we visited multiple littel islands and we really liked it. Having a different island on your own to anchor every night is a gift. The people are poor, the prices high but the people are very friendly and seem happy.

Guatemala: Here we saw the whole range. From living with locals who cook on fire to probably upper class people who own holiday houses or yachts. We were in the touristic area and also in lost little villages. Guatemala is marvellous and the people the friendliest I have met so far in Central America.

Now to the second part of the people we met: The Cruisers
It’s incredible how helpful and cooperative those people are. The majority is from North America. Not a surprise regarding the geographical distance. There are also a lot of Australians and from europe we met some Swedish, Germans and a couple French sailors. Sadly the latest where a couple of times outstanding in a negative sense. The also tend to stay together and do their own thing. But of course we also met great French people.
A lot of the cruisers are retired or early-retired. We only met very few in our age which is a pity but comprehensible on one side. Backpacking for a few months is no problem but to buy a boat you simply need more time. Sad because it actually is an affordable lifestyle. It happens quite some times that other cruisers ask us a bit more about safety and equipment because they worry a little about us. Not a few times they realized that we are better prepared than they ever were…
Since we are fully integrated in the cruising community and see familiar boat names everywhere it is a lot of pleasure arriving at a new anchorage or also check in to the NW-Carribean Net and hear how the others are doing. The community is amazing and it helps a lot out here.

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