Arbeiten und Tauchen / Working and diving

Arbeiten und Tauchen

Leo: Ja es ist schön Momente zu teilen. Aber Einsamkeit kann manche Momente und Eindrücke auch Verstärken. Zum Coiffeur hat es seit Cuba nicht mehr gereicht. Habe jetzt aber gelernt wie ich die Haare zusammenbinden kann ;)
Chartergeschäft wird nichts. Unter Schweizer Flagge ist es nicht erlaubt Charter zu fahren.

Die Zeit in Rio Dulce war dieses Jahr zum Glück kürzer als während der letzten Hurricane Saison. Ich hatte nun auch eine bessere Idee davon wie ich arbeiten und mich organisieren sollte um besser vorwärts zu kommen. Trotzdem hatte ich ein schlechtes Zeitmanagment. Ich wollte von September bis Ende November am Schiff arbeiten, nach Honduras reisen um in Roatan den Tauch-Instruktor Kurs zu absolvieren und dazwischen noch ein paar Wochen in Antigua verbringen um spanisch zu lernen. Tja ich war erst ende September dort und begann wie vorgesehen mit der Arbeit um dann Ende Oktober mit dem Bus und Fähre nach Roatan zu gelangen. Der Instruktor Kurs war intensive aber machte mir viel Freude. Ich merkte rasch dass ich mich hier wieder besser fühlte als noch in Rio Dulce. Neue Leute treffen, tauchen gehen stellt halt schon mehr auf als in einem Fluss zu sitzen und zu schleifen, lackieren und schwitzen. Natürlich ging es dann so wie es immer passiert. Auf einer Insel bleibt man sitzen. Meine Ersatzteile ( in den USA bestellt und aus Florida verschickt ) waren erst im Dezember unterwegs und hingen fast den ganzen Monat beim Zoll in Guatemala fest. Das ist eigentlich auch gut so, hier wird stark gegen Korruption vorgegangen und das Land machte da und in der Politik während den letzten Monaten ein paar grosse Schritte nach vorne. Leider führte es zur Verzögerung von meinem Paket und das Jahr war schon fast um als ich meine Sachen endlich erhielt. Eine neue Ruderkette war rasch installiert, das neue stehende Rigg brauchte schon etwas länger aber nach ein paar sehr intensiven Tagen mit der Hilfe von Ka’imi (Mike und Kim) und Gaby war auch das erledigt. Über die Arbeiten gibt es einen separaten Artikel. Über Gaby habe ich wohl noch nichts geschrieben. Ich habe sie während meinem Kurs in Roatan kennengelernt und sie kam mich dann in Rio Dulce besuchen. Sie ist aus Honduras und arbeitet als Meeresbiologin bei MAR Alliance auf Roatan. Sie kam dann auch gleich mit und erlebte ihren ersten Segeltörn, natürlich gleich mit einer Übernachtfahrt. Hier geschah einiges, das beschreibe ich im übernächsten Artikel. Als frischgebackener Instruktor bin ich also wieder in Roatan, das Schiff ist in gutem Zustand und ich freue mich auf das neue Jahr.

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Working and diving

Leo: Yes, it is nice to share beautiful moments. But loneliness can create very strong emotions, moments and impressions. Unfortunately I was not able to get a haircut since Cuba.. But I learned how to tie my hair together. There won’t be any sailing charters for the simple reason that it is illegal while sailing with a Swiss flag.

The time in Rio Dulce was a lot shorter this year than during the last hurricane season. I also had a better idea what I had to do and how to organize myself. My timemanagment was bad anyway since I planned to spend the time from September until November working on the boat, going to Roatan to become a diving instructor and spend some weeks in Antigua to learn spanish.. I only arrived in Rio Dulce at the end of September and startet to work on the boat and left to Roatan at the end of October. By bus and ferry I reached the island and started soon with my instructor course. It was quite intense but offered a lot of pleasure. I realized quickly that I felt a lot better here than in Rio Dulce. Meeting new people and diving is a lot more fun than sitting in a river spending days sanding, varnishing and sweating. And of course the typical island thing happened: I stayed longer than planned. My spare and upgrade parts from Florida only left in December and were stuck for almost a whole month at customs in Guatemala. That is not such a bad thing since Guatemala is doing a lot to fight corruption and the country did some huge steps forward, also in their politics. On the other side it meant more delay for my package and the year was almost over when I finally got my package. The rudder chain was quickly installed and after a couple days of hard work with the help from Ka’imi (Mike and Kim) and Gaby the new standing rigging was up and shining. I’ll write more about the work in Rio in a separate article. I did not write anything about Gaby yet. I met her during my stay in Roatan and she came to see me in Rio. She is from the capital of Honduras, Tegucigalpa, but is working in Roatan as a marine biologist for MAR Alliance. She joined me for her first ever sailing trip and that was of course one that included an overnight. There was quite some action which I describe in another article. So now I’m sitting in Roatan as a new instructor, the boat is in good shape and I’m looking forward for this new year.

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