Überfahrt nach Belize / Crossing to Belize


Überfahrt nach Belize

Nachdem Jan und Lara abgereist sind blieben mir ein paar Tage um das passende Wetter auszuwählen und alles für die nächste Etappe nach Belize vorzubereiten. Dies war schnell gemacht, einzig das Ausklarieren bereitete Probleme da der Beamte vom Migrationsamt nie anwesend war und ich mehrmals sein Büro aufsuchen musste. Dies war dann aber auch mal geschafft, eingekauft, verstaut, Diesel und Wasser gebunkert und das Wetter passte. Ich startete am Mittag und hatte einen offenen Winkel von 270 – 320 Grad. Entweder würde ich bei Placencia ankommen oder gleich bis in den Norden von Belize nach Cay Caulker, beides Orte an denen ich einklarieren kann aber Cay Caulker ist gleichzeitig der Ort an dem Michel und Thomas, Freunde aus Siders, ankommen würden. Nach einer kurzen Motorfahrt aus dem Riff und vom Land weg passte der Wind schon perfekt und nahm später noch etwas zu. Dies ergab eine der schnellsten und komfortabelsten Passagen die ich je gemacht habe und der Winkel führte mich direkt zum Lighthouse Reef, ein paar Meilen vor Belize. Ich war relativ schnell dank dem Wind von Osten (hinten) und als ich dann ins flache Wasser hinter dem Riff gelangte ging die Anzeige nochmals höher und ich rauschte mit über 7 Knoten zu meinem Ankerplatz. Da es ein einfacher Ankerplatz ist an dem ich schon war entschied ich mich auch bei Dunkelheit reinzugehen. Kein Problem und um 4 Uhr morgens war der Anker unten und das Bier offen.

Einen Tag und eine Nacht Erholung und dann gings weiter bis ganz hinters Barrier Reef von Belize. Dort traf ich mich dann mit Tried & True zwischen ein paar Mangroven Inseln wo wir gemeinsam Schutz vor einer Kaltfront suchten. Wir hatten zeitlich noch etwas Vorsprung und verbrachten den Nachmittag mit einem Dinghy Ausflug zu einer benachbarten Insel. Die Insel war schön aber die Fahrt dahin besser, wir sahen immer wieder Delfine und sprangen auch ins Wasser um mit diesen zu schwimmen. Die Sicht war zwar nicht berauschend, entsprechend auch das Foto und diese Meeressäuger sind auch ziemlich schnell, nicht einfach um ein Bild zu schiessen.

Während der Kaltfront kamen Michel und Thomas dann schon in Cay Caulker an und ich machte mich am nächsten Tag gemeinsam mit Tried & True auf, die letzten paar Meilen zu segeln.

Der Norden von Belize ist an vielen Orten ziemlich seicht und es gibt auch einige Untiefen. Doch mit Hilfe eines Cruising Guides kommt man da ohne Probleme hin.

Für die Zeit mit Michel und Thomas habe ich schon einen nächsten Gästeblog bereit, mit ein paar hübschen Bildern.

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Crossing to Belize

After Jan and Lara left I had to wait a couple days for a nice weather window and to prepare everything to cross over to Belize. It was not complicated, except that the officer at the immigration office had his own schedule and I had to go to his office several times and call him a lot to finally meet him and get my paperwork done. Eventually I was able to do this, provisioned, got fuel and water and the weather looked good. I left around lunchtime and I had an open angle between 270 to 320 degrees. Lower would bring me to Placencia, the higher numbers to Cay Caulker. Both places where I would be able to check in but my friends from Sierre, Michel and Thomas, would arrive in Cay Caulker in a couple days.

After a short time of motoring out of the reef and away from Roatan the wind seemed to be perfect and increased a little later on. This lead to one of the best, fastest and most comfortable passages I ever sailed. The angle brought me directly to Lighthouse Reef, a couple miles outside of Belize. I was fast but when I got behind the reef where the water was flat my speed even increased and I was flying with more than 7 knots. Since the entrance to the anchorage there is easy and I have been there before I decided to enter at night. It was no problem and at 4 in the morning the anchor was down and my beer open.

A day and a night of rest and I continued my journey to get behind the barrier reef of Belize. There I met Tried and True and we went into some mangrove islands to find protection from an approaching cold front. We were early enough so we spent the afternoon before the front hit with a dinghy trip to another island. This island was nice but the trip to get there was really cool. There were dolphins everywhere and we also jumped in to swim with them. Unfortunately the water was a bit murky and the dolphins swim fast so it was very hard to take a picture.

During the cold front Michel and Thomas already arrived in Cay Caulker and I left together with Tried and True on the next day to sail the last miles to see my friends.

The north part of Belize is quite shallow and has some obstructiones here and there. But using a cruising guide helps to avoid all those dangerous areas.

I already have another guest post ready that describes the time with Mitch and Thomas.

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