Ferien

Um die Wartezeit zu überbrücken wollte ich weg von St. Pete(und auch um günstiger zu übernachten). Also fuhr ich zurück nach Miami um Nicole abzuholen welche ich in Fort Lauderdale kennengelernt habe. Es ging weiter runter nach Florida City ins Everglades Hostel. Ein tolles Hostel! Es gibt saubere, farbige Zimmer, freundliche Angestellte und einen sehr grossen Garten mit vielen Bäumen. Im Garten gibt es einen kleinen Badeteich mit Wasserfall, ein Baumhaus, Schaukeln, mehrere Sitzplätze, Tische, einen Grillplatz, Outdoor Duschen, eine Art insektengeschützte Lounge, eine Feuerstelle, Hängematten und in einem kleinen zweiten Gebäude ist die Küche, Computer- und Fernsehraum. Frühstück ist inbegriffen und es gibt ein gemeinsames Nachtessen für 5 Dollar. Sie bieten hier auch Touren in den Everglades Park an und haben Kanus und Kayaks zum mieten.

Dies haben wir am Mittwoch gemacht. Ein Kayak aufs Dach des Mietautos und los. Im Hostel haben sie uns einen bestimmten Ort empfohlen also sind wir dort hin. Es gibt einen beschilderten Wasserweg welchem wir folgen konnten. Es ging durch Teiche, durch sehr seichtes Wasser oder durch Mangroventunnels mitten in die Wildnis. Ausser Tieren und dem Wind in den Blättern der Pflanzen hörte man absolut nichts. Ein paar mal musstn wir die nächste Markierung suchen aber im grossen und ganzen war die Orientierung nicht sehr schwierig. Wir sahen viele Fische, Vögel und auch Alligatoren. Erstaunlich wie nahe man an diese heranpaddeln konnte. Nach diesem mehrstündigen Kayak Trip fuhren wir noch bis ans Ende der Park-Strasse bis ans Meer. Hier konnten wir Krokodile sehen.

Am nächsten Tag fuhren wir zu verschiedenen Aussichtspunkten und kleinen Wanderwegen. Die Vielfalt des Parks ist fantastisch. Vom Sumpfgebiet zu Wald und Tümpel… Es gibt anscheinend 9 verschiedene Ökosysteme. An diesem zweiten Tag im Park sahen wir noch eine Schlange, Schildkröten, weitere Vögel und noch mehr Alligatoren. Was mir an diesem Park besonders gefällt ist das man sowohl an geführten Touren teilnehmen kann als auch selber losziehen.

Nun sind wir am besprechen was ab morgen läuft. Wir wissen es selber noch nicht so genau.

Zum Thema Segelyacht:
Der Liegeplatz ist nun auf meinen Namen umgeschrieben, die Verkaufspapiere abgeschlossen, die Yacht gehört offiziell mir. Ich warte nun auf die Versicherung. Sobald ich diese habe kann ich den Flaggenschein beantragen und mit dem Flaggenschein dann auch die Konzession für die Funkausrüstung.
Der Papierkrieg ist eröffnet!

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